Entstehung und Geschichte des FCK-Fanclubs Nomborn 

 

Seit 1969 gibt es den FCK-Fan-Club Nomborn nun schon, und somit sind die Anhänger aus dem 750 Einwohner-Ort im Westerwald der älteste offizielle Fan-Club der "Roten Teufel vom Betzenberg". Schon als sich die noch ganz junge Fußball-Bundesliga fast ausschließlich im Radio abspielte, war das Interesse am FCK bei den Fußballfans in Nomborn sehr groß. Der Fußball-Stammtisch spielte sich zu dieser Zeit am Sonntagmorgen in der örtlichen Gaststätte ab, und es wurde eifrig über die Roten Teufel und ihre Spiele diskutiert. Nach zahlreichen gemeinsamen Frühschoppen, bei denen stets der FCK im Mittelpunkt stand, entschlossen sich dann einige der Männer, einen offiziellen Fan-Club des 1. FC Kaiserslautern zu gründen und setzten dieses Vorhaben im Juni 1969 in die Tat um. Sie meldeten den „Fan-Club Nomborn“ beim 1.FCKaiserlautern an und gründeten damit den ersten offiziellen Zusammenschluss von FCK-Anhängern überhaupt. Mit Feuereifer machten sich die Mitglieder daran, Fan-T-Shirts und Fahnen herzustellen, fast alles in Handarbeit.

Inzwischen hat es der rund 50 Mitglieder starke FCK Fan-Club Nomborn geschafft, dass, bis auf einen zweiten bestehenden Fan-Club (des FC Bayern München), nahezu der gesamte Ort den Roten Teufeln "verfallen" ist.

Bereits das 10-jährige Jubiläum des Clubs im Jahre 1979 wurde durch den Besuch von offiziellen Vertretern des FCK gewürdigt, insbesondere der damals spektakuläre Neuzugang Lutz Eigendorf präsentierte sich und sein Spielkönnen den begeisterten Zuschauern aus Nomborn und Umgebung.  

Beim 25-jährigen Bestehen waren aus Kaiserslautern unter anderem der damalige Geschäftsführer Rainer Geye sowie der bei den Fans beliebte Stürmer Pavel Kuka im Westerwald zu Gast.

Über vier Jahrzehnte treu verbunden mit dem 1. FC Kaiserslautern, eine lange Zeit, in der die Mitglieder viele Höhen, aber leider auch viele Tiefen mit „ihrem Verein“ durchlebten. Für so lange Treue und Unterstützung galt es natürlich auch von Seiten des Kaiserslauterner Vereins anlässlich des 40-jährigen Bestehens im Jahre 2009 ein "herzliches Dankeschön" zu sagen, und so machte sich eine Abordnung vom Betzenberg auf den Weg in den Westerwald, um die Glückwünsche zu überbringen. FCK-Profi Sascha Kotysch ließ es sich trotz Verletzung und Urlaubszeit nicht nehmen, den Nomborner Fans seinen Besuch abzustatten. Schließlich wurde der Fan-Club damals rund doppelt so alt wie er selbst. Neben dem Defensivspezialisten reisten auch der ehemalige FCK-Präsident Norbert Thines, Fanbetreuer Stefan Roßkopf und Fanbeirat Otto Roth an, um den Nombornern persönlich zum Jubiläum zu gratulieren. Für Norbert Thines lohnte sich die Reise in doppelter Hinsicht, wurden ihm doch vom Fan-Club-Vorsitzenden Reinhard Schmitz 500 Euro für die von ihm betreute Stiftung „alt, arm und allein“ übergeben.

Doch nicht nur aus der Pfalz reisten die Gratulanten an, auch der Nomborner Bürgermeister, die örtlichen Vereine und die befreundeten FCK-Fan-Clubs aus Kuhnhöfen-Arnshöfen, Luckenbach, Dausenau und Kadenbach machten Ihre Aufwartung. Kein Wunder, nimmt der Fan-Club doch regelmäßig aktiv am Vereinsleben teil und engagiert sich ehrenamtlich im dörflichen Bereich, beispielsweise bei der Instandhaltung des Spielplatzes, und spendet die Erlöse seiner Veranstaltungen an soziale Einrichtungen bzw. Projekte.

Und unter dem Motto „Tradition verbindet“ hatte sich auch die Karlsberg-Brauerei, der älteste Sponsor des FCK, für den Fan-Club aus Nomborn ein spezielles Geschenk zum Jubiläum einfallen lassen. Jochen Strobel, Marketingleiter der Karlsberg-Brauerei, überreichte eine von der kompletten FCK-Mannschaft unterzeichnete Magnum-Flasche Karlsberg-Bier. Und paar zusätzliche Liter Karlsberg für die Jubiläumsfeier gab es natürlich noch obendrauf.

Die Abordnung vom Betzenberg hatte mit ihren Gastgebern des Fan-Clubs und den Besuchern viel Spaß auf der Jubiläumsfeier im Nomborner Gemeindehaus, bei der auch sieben der Gründungsmitglieder geehrt werden konnten. Während Sascha Kotysch zahlreiche Autogramme schrieb und sich unter das Volk mischte, lobte Fanbetreuer Stefan Roßkopf in seiner Rede vor allem „das vorbildliche Leben von Werten wie Freundschaft und Zusammenhalt innerhalb des Nomborner FCK-Fanclubs“.

 

 

 

 

 

 

 

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